Freitag, 14. Februar 2014

Aurora Borealis

Bleiben wir beim gebräuchlichen Namen NORDLICHT. Wenn man es nicht allzu wissenschaftlich beschreibt ist es schlicht eine "Leuchterscheinung", die beim Auftreffen geladener Teilchen des Sonnenwindes auf die Erdatmosphäre in den Polargebieten hervorgerufen wird. Nordlichter können verschiedene Farben haben (abhängig von Sauerstoff- oder Stickstoffatomen), von grün über rot zu violett bis blau. Und neben anderen Regionen ist Island besonders geeignet, dieses Naturphänomen zu beobachten.
So kamen wir irgendwann auf die Idee, im kalten Winter nach Island zu reisen, um das Nordlicht zu sehen.
Es ist nicht jedermanns Sache, in die Kälte zu reisen und das dann auch noch als Urlaubsvergnügen anzusehen. Aber vielleicht ist es ja garnicht so kalt, schliesslich wird Islands Klima vom Golfstrom beeinflusst. Jedenfalls haben wir uns für Mitte Februar in eine Gruppenreise eingebucht, die uns 8 Tage mit dem Reisebus durch den Südwesten Islands führt. Natürlich immer auf der Suche nach dem Nordlicht. Und weil die Hauptstadt Reykjavik im Angebot etwas zu kurz kommt, haben wir uns entschlossen, schon zwei Tage früher anzureisen und uns intensiver der Hauptstadt zu widmen.
Auf geht's: am 14.2.2014 mit dem ICE nach Frankfurt und mit Icelandair nach Kevlavik (das ist der Hauptstadtflughafen, ungefähr 50 km entfernt von Reyjkjavik). Flugzeit 3,5 Stunden und um 16:30h Ortszeit sind wir gelandet. Der Flughafenbus bringt uns in die Hauptstadt und in unser Hotel "Lind", ziemlich in der Innenstadt. Unterwegs strahlender Sonnenschein und blauer Himmel. Links der Autobahn das Meer, rechts Lavafelder und in der Ferne die schneebedeckten Berge. Das Thermometer zeigt 4 Grad plus und so hatten wir uns das vorgestellt. Als wir in Reykjavik ankommen geht die Sonne blutrot am Himmel unter. Wir freuen uns auf schöne Tage.Um 19 h wird es erst dunkel und die Temperatur ist jetzt bei 0 Grad. Eigentlich ideale Voraussetzungen, um noch das Nordlicht zu beobachten. Wir werden sehen!

Erste Eindrücke aus dem Bus

Erste Eindrücke aus dem Bus


Hallgrimskirche am späten Abend

Reykjavik: der Hafen bei Sonnenuntergang

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